Kinder zu Hause

Für Kinder in der Schweiz sind Unfälle das Gesundheitsrisiko Nummer eins.

 

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  • Kindern unter 6 Jahren verunfallen Kinder vor allem zu Hause.
  • Das ist genau dort wo sich Eltern eigentlich sicher fühlen.
  • Einerseits ist es eine statistische Aussage – wenn Kinder sich vor allem zu Hause aufhalten, dann verunfallen sie auch zu Hause.
  • Anderseits birgt diese Tatsache aber eine grosse Möglichkeit von Vermeidungsstrategien.
  • In den unterschiedlichen Entwicklungsstufen haben Kinder auch unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen.
  • Entsprechend dieser Entwicklungsstufen müssen die Sicherheitsmassnahmen im eigenen Zuhause getroffen werden.
  • In der Schweiz ist über Kinderunfälle relativ wenig bekannt.
  • Es gibt zwar regelmässigen Erhebungen  zu Todesursachen durch Unfälle.
  • Auch werden spezielle Unfallereignisse manchmal erforscht, doch diese Statistiken decken immer nur bestimmten Teilbereich ab und sind nicht als Ganzes zusammengefasst.
  • Grundsätzlich gibt es Kinderunfälle, die sich nicht vermeiden lassen.
  • Kinder stürzen nun einmal beim Gehen lernen und Kinder verletzen sich beim Herumtollen.
  • Aber es gibt auch Kinderunfälle die sich vermeiden lassen müssen.
  • Die Kinder dürfen nie aus dem Fenster stürzen und auch der Sturz vom Wickeltisch liese sich total vermeiden.

 

 

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Der Sturz vom Wickeltisch – ist leider ein Klassiker…

  • … weil die Schnelligkeit von Kleinkinder unterschätzt wird.
  • … weil die Erwachsenen von Entwicklungsschritten überrascht werden

 

  • Beim Wickeln gehört immer eine Hand ans Kind!

Der Boden ist ein sicherer Ort um ein Kind zu wickeln.

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Fenster- und Balkonsicherungen

  • Die Fenstersicherung ist eine der wichtigsten Vorsichtsmassnahme, die Leben retten und schwere Verletzungen vermeiden kann.
  • Fenstersicherungen gibt es als abschliessbaren Fenstergriff und die Fenstersicherung aus Plastik.
  • Es gibt Fenstersicherungen, die bereits in den Fenstergriff integriert sind, aber man kann Sicherungen auch nachträglich einbauen.
  • Ist das Fenster mit einem Kippmechanismus ausgestattet, sollte -wenn Kleinkinder zuhause sind – das Fenster zum Lüften nur gekippt werden.
  • Fenstersicherungen müssen am oberen Ende der Fenster ausserhalb der Reichweite von Kindern montiert werden.
  • Für Balkone oder Vordächer gilt: Gitter und Umzäunungen dürfen keine Querlatten haben, da Kinder sonst an ihnen hochklettern können.

http://www.baby-walz.ch/REER-Fenster-Balkontuersicherung-5549400.html?group=125162768412&ordernumber=5549400

 

http://www.kindersicherheit.de/pdf/2013_KiSi_Unfallsituation-Fenstersturz.pdf